Mosbach, 29. März 2012. Nachdem das LUPO-Projekt
(Leistungsfähigkeitsbeurteilung unabhängiger
Produktionsobjekte) erfolgreich gestartet ist wurden in der Zwischenzeit die
Baumaßnahmen am Forschungslabor abgeschlossen. Die ersten
Simulationseinheiten (Maschine, Werkstück, Werkzeug, Rollenbahnen)
sind bereits aufgebaut (siehe Bild rechts).
Kernstück ist der dargestellte Maschinensimulator. In
Abhängigkeit des gewählten Konfigurationssatzes verhält
er sich wie eine entsprechende Maschine. Je nachdem ob ein Stanzautomat,
eine Fräsmaschine, eine Spritzgießmaschine oder ein
Montageautomat genutzt wird, werden die passenden Taktzeiten,
Rüstzeiten und Prozessdaten für die Simulation verwendet. Mit
mehreren solcher Maschinensimulatoren sollen sich später beliebige
Fertigungsszenarios aufbauen und analysieren lassen. |
Fertigungssimulation und Analyse mit MES-Unterstützung
Parallel zum weiteren Aufbau von Simulatoren zieht das MES HYDRA nun in das
Forschungslabor ein. Schritt eins war die Installation eines HYDRA-Servers.
Nun folgt sukzessive der weitere Ausbau. HYDRA wird zunächst Aufgaben in den
Bereichen Datenerfassung, kurz- und mittelfristige Datenauswertung /
Kennzahlen, Materialverfolgung, Transportaufträge, grafische
Übersicht des Fertigungsszenarios und Energiemanagement
übernehmen. Die Anbindung der Maschinensimulatoren an HYDRA erfolgt
dabei über den neuen OPC-UA Standard.
Anfang März hat die Universität Potsdam das Projekt LUPO auf der CeBIT
am Forschungsstand von Berlin-Brandenburg vorgestellt. Dabei wird ein Showcase mit
den Demonstratoren live vor Ort dargestellt. Das Forschungsprojekt LUPO wurde 2010
zusammen mit der Universität Potsdam und industriellen Partnerunternehmen
gestartet. Das Ziel des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technik
geförderten Projekts ist eine schnelle und fundierte Bewertung von
Produktionsprozessen hinsichtlich des Nutzens dezentraler
Steuerungsstrategien mit Hilfe autonomer Technologien.
MPDV erhofft sich aus dem Projekt wichtige Impulse für die Entwicklung
künftiger MES-Funktionalitäten. Weitere Informationen:
Jochen Schumacher, MPDV Campus oder online unter www.lupo-projekt.de.
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