Mosbach, 15. November 2011. Stromkosten machen mittlerweile mehr als
zwei Drittel der gesamten Energiekosten der Industrie in Deutschland
aus, dies teilt der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) mit. Ein
Mittel die Energiekosten zu senken, ist professionelles Energiemanagement.
Dabei spielen Manufacturing Execution Systeme (MES) eine entscheidende Rolle,
denn sie helfen herauszufinden, an welchen Hebeln produzierende Unternehmen
beim Energiesparen ansetzen können. Dazu bietet das neue MES HYDRA 8
umfangreiche Funktionen.
Energiemanagement heißt, mit Energie zu wirtschaften und die eigenen
Produktionsprozesse so zu gestalten, dass der Verbrauch gering bleibt.
Voraussetzung ist immer, dass die nötige Informationsbasis zur
Verfügung steht. Häufig fehlen jedoch detaillierte Daten, mit denen
sich das Verbrauchsverhalten gezielt analysieren und der Verbrauch senken
lässt. |
MES helfen bei der Suche nach Ursachen von zu hohem Verbrauch, indem sie die
erforderlichen Informationen und Hintergründe offen legen.
Fürs Energiesparen bieten MES grundsätzlich zwei Hebel.
Erstens: Zwischen dem Energieverbrauch und anderen Daten lassen sich
Zusammenhänge herstellen, indem die Daten der Produktionseinrichtungen
umfassend erhoben werden. Diese Zusammenhänge liefern dann die
entscheidende Zusatzinformation über die Verschwendung.
Zweitens kann der Verbrauch indirekt gesenkt werden, zum Beispiel über
weniger Ausschuss, eine bessere Feinplanung oder eine umfassende Analyse der
Prozesse im Hinblick auf Durchlaufzeiten, Liegezeiten oder Ausschuss.
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